Seit Jahren dient die Galaxy-S-Reihe als Gradmesser für Smartphone-Fortschritte. Mit dem Galaxy S25 führt Samsung diese Tradition fort, kombiniert eine modernisierte Hardwareplattform mit einem helleren Display und einer nahtlos ins System integrierten KI-Ebene. Ziel ist es, den Alltag zu erleichtern, ohne die Bedienung zu verkomplizieren. Doch welche Neuerungen sprechen konkret für das aktuelle Topmodell?
Design und Display: Schlanker Rahmen trifft hohe Leuchtkraft
Für das Gehäuse nutzt Samsung recyceltes Aluminium; in der Ultra-Variante kommt zusätzlich ein Titanrahmen zum Einsatz, sodass das Gewicht unter der Marke von 230 Gramm bleibt. Die Ränder um das Dynamic-AMOLED-2X-Panel sind gleichmäßig schmal, was die klare Front unterstreicht und die Aufmerksamkeit auf den Bildschirm lenkt. Laut Hersteller erreicht das Panel bis zu 2.600 Nits Spitzenhelligkeit, wodurch Inhalte selbst bei direkter Sonne gut ablesbar sind. Dank adaptiver Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz wirken Animationen flüssig, während bei statischen Inhalten Strom gespart wird. Bildschirmdiagonalen von 6,2 Zoll (Basismodell) bis 6,9 Zoll (Ultra) decken vielfältige Nutzungsgewohnheiten ab. Besonders ins Auge fällt das S25 Edge: Mit nur 5,8 Millimetern Bauhöhe zeigt es sich extrem schlank, behält aber den IP68-Schutz gegen Wasser und Staub. Gorilla Glass schützt die Front vor Kratzern, die matte Rückseite verhindert Fingerabdrücke. Für individuelle Akzente stehen Farben wie Navy, Silver Shadow und Mint bereit. So entsteht ein robustes, dennoch filigranes Gerät, das in der Hosentasche kaum aufträgt und sich hochwertig anfühlt.
Leistung und Ausdauer: Einheitlicher Chip, angepasste Ladeprofile
In allen Varianten arbeitet Qualcomms Snapdragon 8 Elite for Galaxy, gefertigt im 3-Nanometer-Verfahren. Gegenüber dem Vorgänger steigt die Leistung bei Grafik- und KI-Aufgaben um rund 30 Prozent, ohne dass das Gerät spürbar wärmer wird. Die Akkukapazitäten liegen bei 4.000 mAh (Basis), 4.900 mAh (Plus) und 5.000 mAh (Ultra); das Edge integriert 3.900 mAh. Obwohl die Kapazitäten jenen der S24-Generation entsprechen, verlängert ein effizienterer Display-Controller die typische Videolaufzeit. Im internen Labortest hielt das Ultra bei kontinuierlicher Videowiedergabe über 31 Stunden durch, bevor eine Steckdose nötig wurde. Beim Laden bleiben Basis und Edge bei 25 Watt, während Plus und Ultra 45 Watt unterstützen, sofern ein geeignetes USB-PD-Netzteil vorhanden ist. Qi2-Laden mit 15 Watt und Reverse-Charging für Kopfhörer oder Uhren zählen zur Serienausstattung.
Viele Käufer wählen ein Samsung Galaxy mit Vertrag, um die Gerätekosten auf monatliche Raten zu verteilen, die Einmalzahlung zu senken und zugleich ein Daten- sowie Telefoniepaket zu erhalten.
Kamera und KI: Hohe Auflösung, weniger Aufwand
Die Kameraarchitektur stellt das Ultra-Modell in den Mittelpunkt. Ein 200-Megapixel-Sensor im 1/1,3-Zoll-Format nutzt Pixel-Binning, um 12-Megapixel-Fotos mit reduziertem Bildrauschen zu erzeugen. Für entfernte Motive steht ein Periskop-Modul mit fünffachem optischem Zoom bereit; ein zweites Tele deckt mittlere Brennweiten ab. S25- und S25-Plus-Modelle setzen auf einen 50-Megapixel-Sensor, profitieren jedoch von derselben Bildverarbeitungs-KI. Beim Edge entfällt ein separates Teleobjektiv, der Hauptsensor simuliert Zoom via Software. Videoaufnahmen gelingen in 8K; ein adaptiver HDR-Algorithmus mindert Überstrahlungen und bewahrt Details in Schattenbereichen. Die 12-Megapixel-Frontkamera analysiert im Porträtmodus den Hintergrund und hebt das Gesicht ohne harte Konturen hervor. Alle KI-Funktionen lassen sich optional rein lokal auf dem NPU-Cluster ausführen, sodass sensible Bilddaten das Gerät nicht verlassen. Die Kamera-App erkennt Szenen automatisch, stellt Belichtung und Weißabgleich ein und kann störende Objekte auf Wunsch per Tipp entfernen.
Software, Sicherheit und Updates: Sieben Jahre Planungssicherheit
Ausgeliefert wird das Galaxy S25 mit Android 15 und One UI 7. Herzstück ist „Galaxy AI“, eine Suite, die Gespräche in Echtzeit übersetzt, handschriftliche Notizen zusammenfasst und Termine systemweit koordiniert. Samsung verspricht sieben große Android-Versionssprünge sowie sieben Jahre Sicherheits-Patches – theoretisch bis 2032. Knox Vault isoliert Passwörter, biometrische Daten und kryptografische Schlüssel in einer eigenen Hardware-Zone; neue Datenschutz-Kacheln erlauben es, Mikrofon-, Kamera- und Standortzugriffe feinzusteuern. Galaxy AI bleibt bis Ende 2025 kostenfrei; Grundfunktionen sollen anschließend gratis verfügbar bleiben, während erweiterte Features gegebenenfalls ein Abo erfordern.

